Die richtige Behandlung bei Rosacea Die richtige Behandlung bei Rosacea

Rosacea

Wir klären auf, was es mit den Rötungen, Pusteln und erweiterten Äderchen auf sich hat und welche Behandlung die richtige für deine Haut ist.

Was ist Rosacea?

Bei Rosacea (Rosazea) handelt es sich um eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Hauterkrankung (Diagnose erfolgt durch einen Facharzt). Je nach Schweregrad kann sich die Hauterkrankung über verschiedene Symptome äußern: Dazu gehören Hautrötungen, sichtbare Äderchen sowie Pusteln oder auch Bläschen. Die genauen Ursachen sind bislang noch unklar. Genetische Faktoren scheinen mit den auftretenden Symptomen im Zusammenhang zu stehen. Meistens tritt die Erkrankung erst im Erwachsenenalter zwischen 30 und 50 Jahren auf. Davon sind größtenteils Frauen betroffen. Ein erhöhtes Risiko besteht besonders für hellere Hauttypen.

Tipps bei Rosazea

No Gos bei Rosacea

Triggerwarnung! Auf diese Auslöser solltest du achten, um die Symptome nicht weiter zu verstärken. Natürlich sind die Ursachen individuell. Dennoch lohnt es sich, auf Folgendes zu achten:

  • UV-Strahlung meiden: Verwende immer einen UV-Schutz mit hohem SPF 
  • Auf scharfe Gewürze und heiße Getränke verzichten: Sie können die Durchblutung fördern 
  • Kein übermäßiger Konsum von Nikotin und Alkohol 
  • Extreme Temperaturschwankungen vermeiden
  • Stress reduzieren

Generell ist es wichtig, die richtige Balance zu finden und extreme Schwankungen zu vermeiden. Sehr kalte Getränke an warmen Tagen können die Rötungen genauso begünstigen wie beispielsweise scharfe Speisen. 

Die verschiedenen Stadien von Rosacea

Neigt die Haut vermehrt zu Rötungen, muss es sich nicht gleich um eine Hautkrankheit handeln. Diffuse Hautrötungen lassen auch auf Couperose schließen. Couperose kann, aber muss keine Vorstufe von Rosacea sein. Bei den verschiedenen Symptomen handelt es sich um keinen Dauerzustand. Sie tauchen als regelmäßiger Rosacea-Schub auf, die unterschiedlich ausgeprägt sein können.


Rosacea wird in verschiedene Schweregrade unterteilt: 

Die Vorstufe von Rosacea

Rosacea-Diathese - Vorstadium

Auf der Haut zeichnen sich plötzlich rote Flecken ab (z.B. nach einem scharfen Essen), die nach kurzer Zeit wieder abklingen. Hauptsächlich sind der mittlere Stirnbereich, die Nase, das Kinn und die Wangen davon betroffen. Die Ursachen für das schnelle Erröten können unterschiedlich sein.

Die leichte Form von Rosacea

Rosacea erythematosa-teleangiectatica - Stadium I

Die Betroffenen leiden unter geröteter und trockener Haut, die leicht schuppt und zu Juckreiz oder Brennen neigen kann. Auch erweiterte Blutgefäße werden sichtbar.

Entzündungen, Pusteln und Papeln bei Rosacea

Rosacea papulopustulosa - Stadium II

Bei dieser Form der Erkrankung neigt die Haut vermehrt zu Entzündungen und gerötete Pusteln sowie Papeln (Knötchen) beginnen zu entstehen. Diese können sich aber nach mehreren Wochen wieder zurückbilden. In manchen Fällen können sich kleine Flüssigkeitsansammlungen (Lymphödeme) bilden.

Die schwerste Form von Rosacea

Glandulär-hyperplastische Rosacea - Stadium III

Hier handelt es sich um die schwerste Form. Die Betroffenen leiden an knollenartigen Wucherungen (Phyme) an Talgdrüsen und dem Bindegewebe. Bei Männern bilden sich diese häufig an der Nase. Auch bekannt als "Knollen-" oder "Kartoffelnase" (Rhinophym). Diese Hautveränderungen stellen für viele Patienten eine enorme psychische Belastung dar.

Achtung! Da sich auf den ersten Blick Akne und Rosazea hinsichtlich der Entzündungen sehr ähneln, wurde die Erkrankung fälschlicherweise als "Acne Rosacea" bezeichnet. Grundsätzlich müssen die beiden Hautbilder in Bezug auf die richtige Behandlung separat betrachtet werden. Jedoch gibt es auch Rosacea-Patienten, die unter einer Mischform von Rosazea und Akne leiden. 

Sonderformen

Neben den 3 Stadien gibt es auch seltene Sonderformen, die bei Rosacea auftreten können: Okuläre Rosacea betrifft zusätzlich die Augen, in welchen sich erweiterte Blutgefäße deutlich abzeichnen und die Augenlider zu Entzündungen neigen.

Bei Rosacea fulminans sind die Symptome deutlich stärker ausgeprägt. Lassen die Beschwerden auch nach mehreren Wochen trotz Behandlung mit Antibiotika nicht nach, kommt es zu gramnegativen Rosacea. Hier konnte die medikamentöse Behandlung nur teilweise greifen und nur einem Anteil der Erreger entgegengewirkt werden. Der Rest kann sich weiter ausbreiten und die Haut angreifen. 

Tipps zur richtigen Pflege, Behandlung und Therapie

Worauf kommt es bei der Hautpflege an? Greife am besten zu milden und vor allem ölfreien, duftstofffreien Formulierungen für empfindliche Haut, die gefäßstärkend wirken und Rötungen mildern. Die REDNESS CONTROL Linie für zu Rötungen und Couperose neigende Haut ist hier ideal. Neben drei verschiedenen Cremes gegen erweiterte Äderchen, einer beruhigenden Maske und einem Anti-Rötungen Konzentrat bietet diese Linie auch ein Anti-Aging Serum. Dieses wirkt kleinen Fältchen entgegen und gleicht dank enthaltener Grünschimmerpigmente Rötungen sichtbar aus.

Nicht vergessen: Morgens und abends die Haut mit der passenden Reinigung von Talgablagerungen und Schmutz befreien. Das beruhigende Tonic im zweiten Step stellt den hauteigenen pH-Wert wieder her und macht die Haut aufnahmefähiger.

Bei einer diagnostizierten Rosazea sollte die Behandlung immer in Absprache mit dem Facharzt erfolgen. Zur äußerlichen Behandlung sind spezielle Cremes oder Salben gegen Rosazea gut geeignet. Begleitend können auch Therapien mit Laser- und Lichtstrahlen sich positiv auf die Haut auswirken. Feine, sichtbare Äderchen können so abgeschwächt oder sogar entfernt werden.


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