Hyperpigmentierung und Melasmen in der Schwangerschaft Hyperpigmentierung und Melasmen in der Schwangerschaft

Melasma

Die Haut neigt plötzlich zu braun-grauen Flecken während der Schwangerschaft? Melasma - die hormonell bedingte Hyperpigmentierung kann für viele betroffene Frauen zur Herausforderung werden. Wir zeigen dir, warum sie entsteht und was du dagegen tun kannst.

Wie kann ein Melasma entstehen?

Hyperpigmentierung kann aufgrund verschiedener Ursachen entstehen. Neben genetischer Veranlagung, Entzündungen (postinflammatorische Hyperpigmentierung), UV-Licht oder bestimmten Medikamenten, gehören auch hormonelle Veränderungen zu den auslösenden Faktoren. Bei Melasma handelt es sich um eine Form der Pigmentstörung, die vermehrt während der Schwangerschaft auftritt. Melasma ist auch als Schwangerschaftsmaske bekannt.

Die dunklen Flecken im Gesicht und auf dem Körper entstehen durch eine lokale Überproduktion des Hautfarbstoffes Melanin. Je höher der Anteil des Melanins, desto intensiver sind die betroffenen Stellen gefärbt. Vermehrt zu beobachten sind Melasmen bei jungen Frauen im gebärfähigen Alter, während der Schwangerschaft oder in Verbindung mit hormonellen Verhütungsmitteln (z.B. Anti-Baby-Pille). In seltenen Fällen können auch Männer von Melasmen betroffen sein. 

Wenn die Hormone verrücktspielen

Eine Frage stellt sich immer wieder: Wieso sind Hyperpigmentierungen (in den meisten Fällen im Gesicht) während der Schwangerschaft so weit verbreitet? Eine entscheidende Rolle für die Entstehung von Melasmen spielen weibliche Hormone (Östrogene), die während der Schwangerschaft gebildet werden. Östrogenschwankungen tauchen immer wieder im Zusammenhang mit einer erhöhten Melanin-Bildung auf der Haut auf.

Melasma – Ursachen und Behandlung

Welche Arten von Melasmen gibt es?

1. Beim epidermalen Melasma ist nur die oberste Hautschicht betroffen. Bei dieser Hyperpigmentierung bilden sich braune Flecken auf der Haut.

2. Das dermale Melasma ist in den tieferen Hautschichten angesiedelt. Typisch für diese Form sind blaugraue Flecken.

3. Eine Kombination beider Arten wird als Mischform bezeichnet. Die Flecken sind braun-grau gefärbt.

Die richtige Behandlung

Was gibt es bei der Behandlung zu beachten? Unsere Tipps bei Melasma:

1. Chemische Peelings: Chemische Peelings, wie Fruchtsäurepeelings, sind ideal, wenn die Haut zu Flecken und Unregelmäßigkeiten neigt. Sie lösen abgestorbene Schüppchen von der Haut und lassen bei regelmäßiger Anwendung das Hautbild ebenmäßiger erscheinen. Neben sanften Heimpflegeprodukten lohnt sich ergänzend eine professionelle Behandlung bei der Kosmetikerin. Während der Schwangerschaft empfehlen wir auf Produkte mit Salicylsäure zu verzichten. Hierzu zählen auch BHA Peelings. Stimme dich hierzu mit einem Facharzt ab. 

2. Produkte gegen Hyperpigmentierung: Spezielle Cremes und Seren gegen Pigmentflecken gleichen Verfärbungen nachhaltig aus. Wichtig: Hyperpigmentierungen verschwinden nicht über Nacht. Die richtige Pflege muss regelmäßig und über einen längeren Zeitraum angewendet werden, um sichtbare Resultate zu erzielen. Die BRIGHT PERFECTION Anti-Aging Nachtcreme und das BRIGHT PERFECTION Anti-Pigmentflecken-Serum wirken gleichzeitig auch Falten entgegen.

3. Sonnenschutz: Durch eine übermäßige UV-Strahlung besteht für die Haut ein erhöhtes Risiko für Pigmentflecken. Denn sie kurbelt die Melaninproduktion an und Flecken (auch Melasmen) können nachdunkeln. Besonders die Haut im Gesicht ist der UV-Strahlung stetig ausgesetzt. Aus diesem Grund treten Melasmen besonders auf Wangen, Nasenrücken und um die Lippenpartie auf. Sonnencremes mit hohem Lichtschutzfaktor sind daher ein Muss, um die Haut zu schützen und eine mögliche Ursache von gestörter Pigmentierung auszuschließen. Während der Schwangerschaft empfehlen wir, mineralische Sonnenschutzprodukte zu verwenden. Tipp: Trage die Sonnencreme einfach über deiner Anti-Pigmentflecken Pflege auf.

4. Behandlungen bei der Kosmetikerin: Um die Effekte auf der Haut zu verstärken, bietet sich immer die Kombination aus der richtigen Pflege zu Hause und regelmäßigen, professionellen Melasma-Behandlungen bei der Kosmetikerin an.


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